Methodik

In zwei Arbeitstagen einen Entscheidungsrahmen für Ihr Vorhaben haben.

Dann wissen Sie, was Ihr Projekt ist, bevor Geld und Organisation gebunden werden.

Die Methodik kennen Sie aus regulierten Vorhaben: Prozesse vor dem System, Kriterien, an denen ein Anbieter gemessen wird, Standardnähe und Steuerung auf Ihrer Seite des Tisches. Neu ist der Takt. Im Workshop liegt dieser Rahmen nach zwei Arbeitstagen für Fachbereich, IT, Qualität und Management.

Die Methodik

Woraus die Methodik in einem regulierten Vorhaben besteht.

Dieselben Bausteine, mit denen Auswahl, Einführung und Sanierung in Pharma, Medizintechnik und Biotechnologie steuerbar werden. Der Workshop setzt darauf auf.

  1. 01Prozesse vor dem System Erst Ist und Soll, dann die Software. Sonst automatisieren Sie, was Sie loswerden wollten.
  2. 02ERP steuern Entscheidung, Einführung, Sanierung laufender Vorhaben und Stabilisierung nach dem Go-live. Auswahl ist eine Station.
  3. 03Standardnähe im Vertrag Jede Anpassung wird gebaut, geprüft und bei jedem Release erneut geprüft. Nah am Standard bleibt der Prüfaufwand klein.
  4. 04Anbieterneutral, nur Seniors Keine Provision von Anbietern, keine eigene Software, kein Customizing. Wer den Termin führt, arbeitet im Projekt.

Der Workshop

Wie die zwei Arbeitstage im Workshop zustande kommen.

Weil wir nicht bei null anfangen. 25 End-to-End-Prozesse, 220 BPMN und rund 4.500 Akzeptanzkriterien liegen schon. Gebaut wird der Abgleich mit Ihrem Unternehmen. KI beschleunigt die Ordnung. Was durchgeht, hat ein Mensch gesehen und verantwortet.

  1. Tag 0

    Sie schicken, was da ist

    Prozessdokumentation, Systeme, regulatorischer Rahmen und das Ziel des Vorhabens.

  2. Tag 1 und 2

    Wir bauen Ihren Entscheidungsrahmen

    KI legt Ihre Struktur gegen die Wissensbasis. Danach prüfen wir das Ergebnis und räumen auf: Scope, Kriterien, Shortlist, offene Punkte.

  3. Workshop

    Wir gehen den Rahmen mit Ihnen durch

    Korrektur, wo es danebenliegt. Prioritäten setzen. Danach arbeiten Fachbereich, IT, Qualität und Management mit derselben Grundlage.

Zwei Arbeitstage gerechnet ab dem Moment, in dem Ihre Unterlagen vollständig bei uns sind.

Die Wissensbasis

So entsteht aus Ihren Unterlagen ein gemeinsames Entscheidungsraster.

Wir legen Ihre Struktur gegen 25 End-to-End-Prozesse, 220 BPMN und rund 4.500 Akzeptanzkriterien. Gelb markiert, wo es klemmt.

Ihr MaterialProzesse, Systeme, Unterlagen, noch ungleich, so wie sie sind.

Wissensbasis25 End-to-End-Prozesse, 220 BPMN, rund 4.500 Kriterien.

Ihr Projektdieselbe Menge, jetzt im Raster. Gelb: wo es klemmt.

Arbeitsergebnis

Sechs Arbeitsergebnisse, mit denen Sie weiterentscheiden.

Sechs Kapitel, auf Ihr Unternehmen zugeschnitten. Ein gemeinsamer Arbeitsstand für den Workshop.

  1. 01Prozessstruktur Ihre Prozesse in der Reihenfolge, in der sie laufen, mit den Stellen, an denen ein Nachweis entsteht
  2. 02Akzeptanzkriterien Ihre Teilmenge aus rund 4.500, jedes so formuliert, dass ein Anbieter dagegen antworten kann
  3. 03Reife über fünf Dimensionen Wo Sie bei Prozessen, Daten, Systemen, Regulatorik und Rollen stehen, und was das für den Zuschnitt bedeutet
  4. 04Risikostellen Systemgrenzen, Nachweislücken und die Punkte, an denen der Standard erfahrungsgemäß nicht reicht
  5. 05Anbieterkreis Wer für diesen Zuschnitt in Frage kommt, aus laufenden Projekten, nicht aus einem Katalog
  6. 06Aufwand und Zeit Ein Rahmen mit den Annahmen, auf denen er steht

Voraussetzungen

Welche Unterlagen wir für den Start brauchen.

Sie müssen vorher kein separates Aufnahmeprojekt beauftragen. Vorhandene Prozessdokumente, Systemübersichten, regulatorische Vorgaben und vorhandene Lastenhefte oder Kurzbeschreibungen reichen für den Start.

  • Prozessdokumentation oder gelebte Abläufe

    Formell beschrieben, in Excel, oder beides. Auch unvollständige Unterlagen zählen.

  • Systemübersicht und Nachweisketten

    Welche Systeme welche Nachweise tragen und wo das nur behauptet wird.

  • Regulatorischer Rahmen

    Welche Belege Sie führen müssen: GMP, MDR, 21 CFR Part 11 oder was bei Ihnen gilt.

  • Vorhandene Vorhabenunterlagen

    Lastenheft, One-Pager oder Kurzbeschreibung des Vorhabens. Wir spiegeln sie und schreiben sie nicht noch einmal.

Reichweite

Trovarit und das Netzwerk gehören zur Methodik, wenn das Vorhaben sie braucht.

Der Workshop klärt Scope, Kriterien und offene Punkte. Manche Vorhaben brauchen danach eine formale Marktübersicht oder ein Fachgebiet, das nicht ERP ist. Beides können wir hinzuziehen.

Was wir zusätzlich anbieten und besetzen können.

  1. Trovarit

    Domänenmodelle und formale Marktrecherche

    Als Partner der Trovarit greifen wir auf deren Domänenmodelle zu, wo es dem Projekt nützt. Verlangen Gremien oder Einkauf eine dokumentierte Marktübersicht, laufen Marktrecherche und Ausschreibung über den IT-Matchmaker®. Die Partnerschaft betrifft Inhalte und Domänenmodelle, nicht den Vertrieb von Software. An Ihrer Systementscheidung verdienen wir nichts.

  2. Netzwerk

    Seniors von Go-to-Market bis GxP

    Im Netzwerk sitzen Seniors von Go-to-Market und Marketing bis zur GxP-Beratung. Für jedes Vorhaben stellen wir den Kreis nach Fachgebiet zusammen, nicht nach Verfügbarkeit. Wer in Ihrem Projekt arbeitet, steht namentlich im Angebot, mit Lebenslauf.

    Zu den Fachgebieten

Datenort

Ihre Unterlagen bleiben auf unserem eigenen Server.

Sie gehen in kein öffentliches Modell und an keinen Anbieter. In einer Branche, die jeden Datenweg belegen muss, wird danach früh gefragt, meist in der ersten halben Stunde.

Wann welches Vorgehen

Wann der Workshop der richtige Einstieg ist.

Der Workshop ist der Normalweg, wenn Sie Anforderungen, Risiken und Entscheidungen in zwei Arbeitstagen auf eine gemeinsame Grundlage bringen wollen. Läuft das Vorhaben schon und klemmt, zählt zuerst die Vertragslage. Verlangen Gremien eine formale Marktübersicht, kommt die Trovarit-Spur dazu.

  1. Normalweg

    Workshop in zwei Arbeitstagen

    Prozesse, Kriterien, offene Punkte und Entscheidungen an einem Ort. Darauf bauen Auswahl, Einführung und Sanierung auf.

  2. Andere Einstiege

    Sanierung oder formale Marktrecherche

    Laufendes Projekt festgefahren: Audit und Sanierung auf der ERP-Seite. Formale Marktübersicht für Gremien: Trovarit und IT-Matchmaker®.

    Zur ERP-Sanierung

Häufige Fragen

Was zur Methodik gefragt wird

Was kostet der Workshop?

Nicht pauschal, weil Umfang, Standorte und Systemklassen den Aufwand bestimmen. Im Gespräch klären wir, ob Ihr Vorhaben in den Workshop passt. Bis dahin kostet es Sie nichts.

Unsere Prozesse sind nicht dokumentiert. Geht das trotzdem?

Ja, aber der Start verschiebt sich. Die zwei Arbeitstage gelten ab vollständigen Unterlagen. Liegt wenig vor, klären wir zuerst, was aufgenommen werden muss.

Wir haben schon ein Lastenheft. Brauchen wir den Workshop noch?

Gerade dann. Wir spiegeln Ihr Lastenheft gegen Prozessstruktur und Akzeptanzkriterien. Was belegbar ist, bleibt. Was später Anpassungen erzwingt, fliegt raus.

Läuft diese Arbeit in unserem validierten Betrieb?

Nein. Der Workshop führt keine GxP-relevanten Daten und läuft nicht in Ihrem validierten Betrieb. Er strukturiert die Arbeit davor. Validiert wird das System, das Sie einführen.

Was passiert mit den Unterlagen, die wir liefern?

Nur für Ihr Projekt. Sie gehen an keinen Anbieter. Eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterschreiben wir vorab, wenn Sie es wünschen.

Wann braucht es Trovarit bzw. den IT-Matchmaker?

Wenn Gremien oder Einkauf eine formale, dokumentierte Marktübersicht verlangen. Dann bieten wir Marktrecherche und Ausschreibung über den IT-Matchmaker® an. Der Workshop bleibt die Grundlage davor.

Wer aus dem Netzwerk sitzt im Projekt?

Seniors nach Fachgebiet. Das reicht von Go-to-Market und Marketing bis zur GxP-Beratung. Rainer Weißenberger und Jörg Brennecke sind in jedem Vorhaben dabei. Wer zusätzlich arbeitet, steht namentlich im Angebot.

Workshop für Ihr Vorhaben anfragen

Danach liegt ein gemeinsames Raster auf dem Tisch, mit dem Sie weiterarbeiten.